
Stimmungsbild vom 14. Jänner 2012: Kräftige Schneeschauer überqueren im Nachfeld einer Kaltfront die Bucklige Welt von Nordwesten her. Hier zieht gerade einer der zahlreichen Schauer nach Südosten hin ab. Restliche Schneeflocken wirbeln durch die Luft, die Hügelkette am Horizont ist im dichten, abklingenden Schneefall noch nicht wirklich gut zu erkennen.
Deutlich zu milde Witterung
Die deutlich zu milde Witterung im Jänner geht auf eine nahezu ununterbrochene Westwetterlage zurück. Milde Atlantikluft dominierte den Großteil des Monats. Nur zwei nennenswerte kältere Phasen sind zu verzeichnen, die aber nur wenig Neuschnee gebracht haben. Ein wenig Neuschnee gab es jedenfalls am Morgen des 8. und 9. Jänner, der taute aber jeweils bis 10 Uhr am Vormittag wieder vollständig weg. Am 10. Jänner gab es um 9 Uhr vorübergehend Schneetreiben, bis zum Abend waren davon aber ebenfalls nur noch Schneereste übrig. Nach ein paar freundlichen Tagen mit Sonnenschein bescherte uns der 13. Jänner eine bezaubernde Winterlandschaft mit einigen Zentimetern Neuschnee und immer wieder durchziehenden Schneeschauern. Der Schnee konnte sich infolge von Dauerfrost bis zum 17. halten, schmolz aber am 18. erneut. Kaum nennenswerten Schneefall gab es auch am 21. nachmittags und am 24. mittags. Vom Nachmittag des 24. an erreichte kontinentale, trockene Kaltluft aus Westrussland und Teilen Sibiriens die Bucklige Welt. Eine Kältewelle mit Dauerfrost stellte sich ein, die bis zum 14. Februar nicht enden sollte und uns Tiefstwerte von bis zu -18,6 Grad (3. Februar) bescherte. Mehr dazu aber Anfang März im Monatsrückblick für den Februar.
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