NEWS - Der Jänner 2012 in Hollenthon im Herzen der Buckligen Welt

 

 

UBIMET - Monatsrückblick der Wetterstation Hollenthon / Bucklige Welt

 


Luft-Temperatur
2012
Vergleich Vorjahr
Monatsmittel-Temperatur
0.3°C
-0.2°C
Höchsttemperatur
9.7°C (02.)
12.4°C (16.)
Tiefsttemperatur
-9.6°C (20.)
-9.5°C (16.)
Tage mit über 25 Grad (Sommertage)
0
0
Tage mit über 30 Grad (Hitzetage)
0
0
Tage mit Frost (Frosttage)
20
24
Tage mit durchgehendem Frost (Eistage)
10
13
Niederschlag
2012
Vergleich Vorjahr
Niederschlagssumme
22.0 l/m²
13.0 l/m²
größter Tagesniederschlag
8.7 l/m² (22.)
3.7 l/m² (24.)
größter stündlicher Niederschlag
4.5 l/m² (22., 03 Uhr)
1.1 l/m² (13., 18 Uhr)
Tage mit Niederschlag
10
8
Wind und Sonnenschein
2012
Vergleich Vorjahr
höchste Windgeschwindigkeit
86.4 km/h (10., 08 Uhr)
67.0 km/h (15., 14 Uhr)
Sonnenscheindauer
113.9 Std.
112.2 Std.
Tage mit Sonnenschein
30
26

 

Der Jänner 2012 verlief im Einflussbereich einer milden Westströmung deutlich zu mild, die mittlere Monatstemperatur liegt um 2 Grad über dem Durchschnitt. Nach einem sehr trockenen November und Dezember 2011 fehlen auch im Jänner 2012 30 Prozent auf eine ausgeglichene Niederschlagsbilanz. Die Trockenheit setzt sich also weiter fort und könnte, zuweilen im März und April nicht ausreichend Regen oder Schnee fällt, erneut Probleme bereiten.Weitgehend ausgeglichen präsentiert sich dagegen die Anzahl an Sonnenstunden, sie liegt nahezu exakt im Mittel.

Übrigens, 2011 landete Hollenthon bundesweit auf Platz 1 der sonnenreichsten Gemeinden. Darauf können wir stolz sein!

 

Hollenthon-Panorama - 13. Jänner 2012, 10:00 Uhr

 

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JÄNNER 2012 IM VERGLEICH ZU 2011

Stimmungsbild vom 14. Jänner 2012: Kräftige Schneeschauer überqueren im Nachfeld einer Kaltfront die Bucklige Welt von Nordwesten her. Hier zieht gerade einer der zahlreichen Schauer nach Südosten hin ab. Restliche Schneeflocken wirbeln durch die Luft, die Hügelkette am Horizont ist im dichten, abklingenden Schneefall noch nicht wirklich gut zu erkennen.

 

Deutlich zu milde Witterung

Die deutlich zu milde Witterung im Jänner geht auf eine nahezu ununterbrochene Westwetterlage zurück. Milde Atlantikluft dominierte den Großteil des Monats. Nur zwei nennenswerte kältere Phasen sind zu verzeichnen, die aber nur wenig Neuschnee gebracht haben. Ein wenig Neuschnee gab es jedenfalls am Morgen des 8. und 9. Jänner, der taute aber jeweils bis 10 Uhr am Vormittag wieder vollständig weg. Am 10. Jänner gab es um 9 Uhr vorübergehend Schneetreiben, bis zum Abend waren davon aber ebenfalls nur noch Schneereste übrig. Nach ein paar freundlichen Tagen mit Sonnenschein bescherte uns der 13. Jänner eine bezaubernde Winterlandschaft mit einigen Zentimetern Neuschnee und immer wieder durchziehenden Schneeschauern. Der Schnee konnte sich infolge von Dauerfrost bis zum 17. halten, schmolz aber am 18. erneut. Kaum nennenswerten Schneefall gab es auch am 21. nachmittags und am 24. mittags. Vom Nachmittag des 24. an erreichte kontinentale, trockene Kaltluft aus Westrussland und Teilen Sibiriens die Bucklige Welt. Eine Kältewelle mit Dauerfrost stellte sich ein, die bis zum 14. Februar nicht enden sollte und uns Tiefstwerte von bis zu -18,6 Grad (3. Februar) bescherte. Mehr dazu aber Anfang März im Monatsrückblick für den Februar.


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