NEWS - Der November 2011 in Hollenthon in der Buckligen Welt

 

 

UBIMET - Monatsrückblick der Wetterstation Hollenthon / Bucklige Welt

 


Luft-Temperatur
2011
Vergleich Vorjahr
Monatsmittel-Temperatur
3.2°C
6.1°C
Höchsttemperatur
15.3°C (05.)
21.8°C (05.)
Tiefsttemperatur
-5.2°C (23.)
-5.3°C (30.)
Tage mit über 25 Grad (Sommertage)
0
0
Tage mit über 30 Grad (Hitzetage)
0
0
Tage mit Frost (Frosttage)
15
7
Tage mit durchgehendem Frost (Eistage)
3
1
Niederschlag
2011
Vergleich Vorjahr
Niederschlagssumme
0.1 l/m²
65.0 l/m²
größter Tagesniederschlag
0.1 l/m² (01.)
19.9 l/m² (08.)
größter stündlicher Niederschlag
0.1 l/m² (01., 10 Uhr)
5.5 l/m² (09., 18 Uhr)
Tage mit Niederschlag
1
13
Wind und Sonnenschein
2011
Vergleich Vorjahr
höchste Windgeschwindigkeit
53.3 km/h (05., 14 Uhr)
69.1 km/h (01., 14 Uhr)
Sonnenscheindauer
177.3 Std.
90.3 Std.
Tage mit Sonnenschein
27
24

 

Der November 2011: Er geht als Monat ohne Niederschlag in die Chronik ein. Lediglich am 1. November tropfte am Vormittag etwas Tau in den Niederschlagskübel der Wetterstation und wurde als Niederschlagsmengen von 0,1 Liter pro Quadratmeter registriert. Diesen Wert kann man aber vernachlässigen. Das entspricht somit nicht mehr als 0 Prozent vom Langjährigen Mittel. Schuld daran war eine ausgeprägte, blockierende Hochdruckwetterlage über Mittel- und Nordeuropa, die über 6 Wochen hinweg jegliches niederschlagsbringende Tiefdruckgebiet von der Buckligen Welt fern hielt. Kalte Luft in den Niederungen und im Hügelland sorgte dafür, dass die mittlere Monatstemperatur um 0,5 Grad unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Im Bergland hingegen war es in Lagen um 1500 m teils um beachtliche 5 Grad zu mild. Dazu durfte man sich in Hollenthon auf viel Sonnenschein freuen, hier wurden beachtliche 177 Stunden verzeichnet, ein Plus von 100 Prozent, also doppelt so viel als in einem durchschnittlichen November üblich.

 

Hollenthon-Panorama - 3. November 2011, 08:30 Uhr

 

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NOVEMBER 2011 IM VERGLEICH ZU 2010

Stimmungsbild vom 2. November 2011: Ein Tag wie viele im November, mit einer Ausnahme allerdings, der Nebel konnte sich noch lichten. Und so sind hier um 09:30 Uhr am Vormittag letzte Reste des morgendlichen Nebels in der Form von "Stratus fractus" zu sehen. Beide Wörter stammen aus dem Lateinischen und bedeuten folgendes: Stratus = Schichtwolke; fractus = zerfetzt, zerrissen.

 

Rekordverdächtige Niederschlagspause

Beinahe biblisch mutet die niederschlagsfreie Phase von 39 Tagen in Folge an. Zählt man nämlich nicht tageweise, sondern auf Stunden genau, so sind es 40 Tage, an denen in Hollenthon weder Regen noch Schnee vom Himmel kamen. Lediglich schmelzender Reif und Tau sowie leichter Nieselregen aus dem Nebel und Hochnebel heraus konnten für den einen oder anderen Tropfen Feuchtigkeit sorgen. Knappe 6 Wochen Trockenheit also, die - und das verdanken wir der Jahreszeit - jedoch keine größeren Schäden in der Landwirtschaft hinterließ. Im Hochsommer hätte eine derart lange Phase ohne jeglichen Niederschlag durch deutlich höhere Temperaturen und den höheren Sonnenstand eine vielfach höhere Verdunstungsrate zufolge gehabt und somit Dürre mit sich gebracht.


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