
Stimmungsbild vom 2. November 2011: Ein Tag wie viele im November, mit einer Ausnahme allerdings, der Nebel konnte sich noch lichten. Und so sind hier um 09:30 Uhr am Vormittag letzte Reste des morgendlichen Nebels in der Form von "Stratus fractus" zu sehen. Beide Wörter stammen aus dem Lateinischen und bedeuten folgendes: Stratus = Schichtwolke; fractus = zerfetzt, zerrissen.
Rekordverdächtige Niederschlagspause
Beinahe biblisch mutet die niederschlagsfreie Phase von 39 Tagen in Folge an. Zählt man nämlich nicht tageweise, sondern auf Stunden genau, so sind es 40 Tage, an denen in Hollenthon weder Regen noch Schnee vom Himmel kamen. Lediglich schmelzender Reif und Tau sowie leichter Nieselregen aus dem Nebel und Hochnebel heraus konnten für den einen oder anderen Tropfen Feuchtigkeit sorgen. Knappe 6 Wochen Trockenheit also, die - und das verdanken wir der Jahreszeit - jedoch keine größeren Schäden in der Landwirtschaft hinterließ. Im Hochsommer hätte eine derart lange Phase ohne jeglichen Niederschlag durch deutlich höhere Temperaturen und den höheren Sonnenstand eine vielfach höhere Verdunstungsrate zufolge gehabt und somit Dürre mit sich gebracht.
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